Das Überleben von Viren, Bakterien und Pilzen in der Luft wird durch Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Die Übertragung von Infektionskrankheiten über Aerosole oder Luftinfektionen macht eine strenge Umweltkontrolle in Krankenhäusern erforderlich.
Während dieser Reise zwischen den Wirten sind alle diese Organismen (ob Viren, Bakterien oder Pilze) der Umwelt ausgesetzt. Temperatur, relative und absolute Luftfeuchtigkeit, UV-Licht und sogar atmosphärische Verunreinigungen können alle dazu beitragen, frei in der Luft schwebende pathogene Keime zu inaktivieren.
Die Einhaltung einer bestimmten Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit (Prozent rh) in Krankenhäusern soll die Überlebensfähigkeit der Luft und damit die Übertragung des Influenzavirus minimieren. Die Einstellungen für Sommer- und Wintertemperaturen und relative Luftfeuchtigkeit (rh) sind in den verschiedenen Regionen eines Krankenhauses leicht unterschiedlich. Im Sommer variieren die empfohlenen Raumtemperaturen in der Notaufnahme, einschließlich der Patientenzimmer, zwischen 23 und 27 Grad Celsius.
Die Temperatur wirkt sich auf den Zustand der Virusproteine und der Virus-DNA aus und ist damit eines der wichtigsten Elemente, die das Überleben des Virus steuern. Das Überleben des Virus nimmt ab, wenn die Temperatur von 20,5 °C auf 24 °C und dann auf 30 °C ansteigt. Dieser Temperatur-Temperatur-Zusammenhang blieb über einen Feuchtigkeitsbereich von 23 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit bis 81 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit bestehen.
Virus: Die relative Luftfeuchtigkeit spielt eine Rolle für das Überleben von Viren und anderen Infektionserregern. Bei einer Temperatur von 21° C ist die Überlebensrate von Grippeviren am niedrigsten, bei einer mittleren Luftfeuchtigkeit von 40-60 %. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit (rh) stehen in ständiger Wechselwirkung, um das Überleben von in der Luft befindlichen Viren in Aerosolen zu beeinflussen.
Bakterien: Kohlenmonoxid (CO) erhöhte die Sterberate von Bakterien, wenn die relative Luftfeuchtigkeit (rh) weniger als 25 % betrug, schützte aber Bakterien, wenn die rh über 90 % lag.
Temperaturen über etwa 24 Grad scheinen die Überlebensrate von Bakterien in der Luft zu verringern.
Feuchte- und Temperaturmessgeräte sind Präzisionsinstrumente, die regelmäßig gewartet werden müssen, um ihre Zuverlässigkeit zu erhalten. Auch wenn unsere Geräte und Systeme eine ausgezeichnete Langzeitstabilität aufweisen, empfehlen wir, die Sonden regelmäßig zu kalibrieren - einmal im Jahr ist normalerweise ausreichend.
Die Raumluftqualität kann durch Entfeuchtung und HEPA-Filterung sowie durch regelmäßige Frischluftzufuhr verbessert werden. Hier rückt CO2 als weiterer wichtiger Parameter in den Fokus. Seine Wirkung auf die Raum- und insbesondere die Atemluft wird oft unterschätzt und vernachlässigt. Steigt der CO2-Wert (ppm: parts per million) über 1000, machen sich Ermüdung und Konzentrationsverluste bemerkbar.
Aerosole sind schwer zu messen. Deshalb wird das Kohlendioxid gemessen, das zusammen mit den Aerosolen beim Atmen ausgestoßen wird. Viel CO2 ist also gleichbedeutend mit einer hohen Aerosolkonzentration.
Schließlich kann mit der Differenzdruckmessung überprüft werden, ob in Räumen die richtigen Über- oder Unterdrücke herrschen, um das Eindringen oder Austreten unerwünschter Stoffe wie Partikel oder Bakterien zu verhindern.
Pilze: Lüftungssysteme, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit regeln, haben einen erheblichen Einfluss auf die Pilzkonzentration in Innenräumen, wobei Lüftungsanlagen die Konzentration in Innenräumen verringern, während natürliche Lüftung und Gebläsekonvektoren sie erhöhen.
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