Brennstoffzellen spielen eine Schlüsselrolle in der Wasserstoff-Energieversorgungskette, insbesondere in Transportsektoren wie Zügen, Autos und Schiffen. Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff effizient in Elektrizität um und ermöglichen so eine saubere Energieerzeugung, bei der Wasser das einzige Nebenprodukt ist. Damit Brennstoffzellen mit maximaler Leistung arbeiten können, benötigen sie hochreinen Wasserstoff, unabhängig davon, ob der Wasserstoff direkt aus Produktions- oder Speichersystemen stammt. Jegliche Verunreinigungen im Wasserstoffstrom können die Leistung der Brennstoffzelle beeinträchtigen und langfristige Schäden verursachen.
Brennstoffzellen reagieren sehr empfindlich auf Verunreinigungen, die mehrere negative Auswirkungen haben können. Selbst Spuren von Verunreinigungen wie Feuchtigkeit (H₂O), Sauerstoff (O₂), Stickstoff (N₂) oder Kohlenmonoxid (CO) können die Effizienz der Umwandlung beeinträchtigen und zu einer geringeren Leistung führen. Mit der Zeit können diese Verunreinigungen auch die Komponenten der Brennstoffzelle beschädigen, insbesondere den Katalysator, was zu kostspieligen Reparaturen oder einem Austausch führen kann. Die Reinhaltung ist besonders wichtig bei ISO 14687-konformen Brennstoffzellen, die strenge Grenzwerte für die Konzentration von Verunreinigungen wie H₂O, O₂ und N₂ vorschreiben. Die genaue Art und Menge der Verunreinigungen kann je nach Wasserstoffquelle variieren – ob aus Dampfreformierung (SMR), Pyrolyse oder Elektrolyse. Bei jeder Methode der Wasserstoffproduktion können verschiedene Verunreinigungen entstehen, die überwacht und kontrolliert werden müssen, bevor der Wasserstoff in die Brennstoffzelle gelangt.
Mehrere wichtige Reinheitsmessungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der in Brennstoffzellen verwendete Wasserstoff die erforderlichen Standards für hohe Leistung erfüllt:
Abgesehen von Reinheitsaspekten sind spezifische Maßnahmen zur Installationssicherheit und Systemintegrität für die Speicherung und Verteilung von Wasserstoff in Brennstoffzellensystemen von entscheidender Bedeutung. Es sind Leckerkennungssysteme erforderlich, um Leckagen in der Wasserstoffversorgung zu erkennen, die ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellen können. Darüber hinaus kann das System durch Inertisierung – das Hinzufügen eines Inertgases zur Verringerung der Verbrennungsgefahr – vor unbeabsichtigten Entzündungen geschützt werden.
Um die für den Betrieb der Brennstoffzelle erforderliche Reinheit des Wasserstoffs aufrechtzuerhalten, werden verschiedene fortschrittliche Analysegeräte eingesetzt, um Verunreinigungen zu erkennen und zu entfernen, bevor der Wasserstoff in die Brennstoffzelle gelangt.
| Messung | Zweck | Empfohlene Produkte |
|---|---|---|
| Feuchtigkeit | Feuchtigkeitsmessgeräte erkennen Wasserdampf im Wasserstoffstrom, um sicherzustellen, dass der Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzelle ausreichend trocken ist, wodurch Effizienzverluste und Schäden an den Brennstoffzellenkomponenten vermieden werden. | Easidew I.S. |
| Wasserstoffreinheit | Reinheitsanalysatoren liefern Echtzeitdaten zur Gesamtqualität von Wasserstoff und stellen sicher, dass er die erforderlichen Reinheitsstandards wie ISO 14687 für Brennstoffzellenanwendungen erfüllt. Dadurch wird gewährleistet, dass Brennstoffzellen effizient und ohne Kontaminationsrisiko arbeiten. |
LD8001-TCD MultiDetek3 |
| Sauerstoff | Sauerstoffanalysatoren überwachen kontinuierlich das Vorhandensein von Sauerstoff in Wasserstoff und stellen sicher, dass die Sauerstoffwerte innerhalb akzeptabler Grenzen gehalten werden, um eine Katalysatorvergiftung zu vermeiden. |
Minox-i GPR-1800 (A)IS and GPR-2800 (A)IS GPR-1500 |
| Kohlenmonoxid | CO-Analysatoren sind für die Erkennung von Kohlenmonoxidspuren unerlässlich, um eine Vergiftung des Platinkatalysators der Brennstoffzelle zu verhindern und eine hohe Effizienz aufrechtzuerhalten. | LDetek |
Messung der Konzentration von Wasserstoff, der in Erdgasleitungen für den Transport eingespeist wird
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