O2-Überwachung für pharmazeutisch-chemische Reaktoren

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Um Explosionen in chemischen Reaktoren zu verhindern, wird der Prozess mit Stickstoff überlagert, um sicherzustellen, dass die minimale Sauerstoffkonzentration des Lösungsmitteldampfes nicht erreicht wird
Um Explosionen zu verhindern, wird der Prozess mit Stickstoff überlagert, um ein Minimum an O2 zu gewährleisten

Pharmazeutika und Spezialchemikalien werden typischerweise in Chargen hergestellt, indem mehrere Komponenten in einem Reaktor gemischt werden. Diese Reaktoren variieren in ihrer Größe von Tisch-Glasgefäßen bis hin zu großen Edelstahl- oder emaillierten Behältern mit einem Mixer (wie ein riesiger Haushaltsmixer). Der Behälter wird vor und während der Chargenproduktion mit einer Stickstoffdecke versehen, so dass der Sauerstoffgehalt zur Sicherheit der Anlage und des Bedienpersonals jederzeit überwacht werden muss.

Früher haben Unternehmen permanent N2 in den Prozess eingespeist und sich nicht um den Sauerstoffgehalt gekümmert. N2 ist jedoch ein Verbrauchsstoff mit entsprechenden Kosten, die begrenzt werden können und sollten. Dies wird erreicht, indem man den Sauerstoffgehalt überwacht und die N2-Zufuhr abstellt, wenn der O2-Gehalt sicher ist.

In der Regel sind im Reaktor Lösungsmittel oder Pulver vorhanden, die eine explosive Atmosphäre erzeugen können. Um Explosionen zu verhindern, wird der Prozess mit Stickstoff überlagert, um sicherzustellen, dass die minimale Sauerstoffkonzentration (MOC) des jeweiligen Lösungsmitteldampfes nicht erreicht wird. Das Signal des Sauerstoffanalysators/-systems wird verwendet, um den N2-Durchfluss zu steuern und/oder die Anlage abzuschalten. Ein Verlust des N2-Durchflusses wird erkannt, wenn das O2-Niveau ansteigt, und der Analysator löst einen Alarm aus, um ein potenziell gefährliches Szenario zu verhindern. Tragbare Analysatoren wie der GPR-2000 ATEX eignen sich hervorragend für die stichprobenartige Überprüfung mehrerer Behälter bei Wartungsarbeiten.